Netzwewerk für Unternehmer in Hamburg und Schleswig-Holstein Der Alster Business Club ist das Unternehmernetzwerk für Wirtschaftsförderung in Hamburg, Norderstedt, Kaltenkirchen, Ahrensburg, Lübeck...
.

 Stichwortsuche:

Pressemitteilung 11/2008: ALSTER BUSINESS CLUB Diskussionsabend

Diskussion mit Wirtschaft und Politik:

Norderstedt ist für den Autobahnanschluss

ALSTER BUSINESS CLUB bietet Clubabend als Diskussionsplattform für Wirtschaft und Politik.


Große Runde aus Wirtschaft und Politik beim ALSTER BUSINESS CLUB. Sachlich, aber auch gelegentlich auch emotional diskutierten die Teilnehmer die Notwendigkeit des Autobahnanschlusses Norderstedt (v.l.n.r.: Ministerialrat Torsten Conradt, IHK-Präses Bernd Jorkisch, Arne Michael Berg (CDU), Jürgen Lange (SPD), Jens Kahlsdorf (Moderation), Maren Plaschnick (GALiN), Klaus-Peter Schroeder (FDP) und Miro Berbig (Die Linke). (Foto: TV-Sender "noa4")

Große Runde aus Wirtschaft und Politik beim ALSTER BUSINESS CLUB. Sachlich, aber auch gelegentlich auch emotional diskutierten die Teilnehmer die Notwendigkeit des Autobahnanschlusses Norderstedt (v.l.n.r.: Ministerialrat Torsten Conradt, IHK-Präses Bernd Jorkisch, Arne Michael Berg (CDU), Jürgen Lange (SPD), Jens Kahlsdorf (Moderation), Maren Plaschnick (GALiN), Klaus-Peter Schroeder (FDP) und Miro Berbig (Die Linke). (Foto: TV-Sender "noa4")

Norderstedt. Eine Umfrage vom Norderstedter Fernsehsender "noa 4" erzielte das Ergebnis,
dass 57% der Umfrageteilnehmer den Autobahnanschluss Norderstedt Mitte haben möchten.
Zuvor fragte Segebergs Landrätin Jutta Hartwieg, ob der Autobahnanschluss Norderstedt Mitte
aufgrund von Informationsdefiziten abgelehnt wurde. Der ALSTER BUSINESS CLUB nahm
den Ball auf und veranstaltete einen Informationsabend mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik.
Alle Norderstedter Parteien sowie den Präses der IHK zu Lübeck, Bernd Jorkisch und
Ministerialrat Torsten Conradt konnte der A.B.C. für die Diskussion gewinnen.

Jutta Hartwieg, Ladrätin vom Kreis Segeberg

Segebergs Landrätin und A.B.C.-Mitglied Jutta Hartwieg fragt sich, ob die politische Entscheidung, den Autobahnanschluss zu beerdigen, durch Informationsdefizite zustande kam.


Im Herbst 2007 beschloss die Stadtvertretung unter CDU Mehrheit den Bau des Autobahnanschlusses, im Mai 2008 kam die Genehmigung aus Berlin. Dann war Kommunalwahl und mit wechselnden Mehrheit wurde der Autobahnbeschluss im Juni gekippt.

Ministerialrat Conradt, der im Verkehrsministerium das Referat Straßenbau leitet: "Von der verkehrlichen Situation sehen wir natürlich einen großen Bedarf für eine zusätzliche Anschlusstelle, wollen aber damit nicht die örtlichen Diskussionsrunden unterbinden. Wir halten es für sinnvoll, dass aus der Region eine derartige Konzeption getragen wird, um dann gemeinsam eine solche Maßnahme realisieren zu können. Wir begrüßen daher sehr, dass der Alster Business Club hier die erneute Initiative ergriffen hat."

Ministerialrat Torsten Conradt aus dem Kieler Verkehrsministerium erläuterte die Position der Landesregierung. (Foto: TV-Sender "noa4")

Ministerialrat Torsten Conradt aus dem Kieler Verkehrsministerium erläuterte die Position der Landesregierung. (Foto: TV-Sender "noa4")


IHK-Präses Jorkisch dazu: "Da wir natürlich einen regionalen Ansatz haben und in unserem wirtschaftlichen Denken über den Tellerrand hinausschauen, plädieren wir natürlich für einen Autobahnanschluss, weil es zu einer Entflechtung beiträgt und die Infrastruktur dadurch gestärkt wird."

Bislang haben sich die Positionen der lokalen Parteien noch nicht geändert. Arne Berg von der CDU spricht sich für den Autobahnanschluss aus, alle übrigen Parteien sind bislang dagegen. Der ehemalige Stadtvertreter und Alster Business Club Präsident Jens Kahlsdorf: "Das hat mich nicht überrascht. Jeder vertritt natürlich seine Meinung. Allerdings habe ich mich gefreut, dass man offen ist für den Meinungsaustausch. So besteht die Hoffnung, dass die eine oder andere Überlegung zu einem konstruktiven Ergebnis führen kann."

Alster Business Club Präsident und ehemaliger Stadtvertreter Jens Kahlsdorf ist erfreut über die signalisierte Dialogbereitschaft der Parteien in Norderstedt und moderierte den Diskussionsabend. (Foto: TV-Sender "noa4")

Alster Business Club Präsident und ehemaliger Stadtvertreter Jens Kahlsdorf ist erfreut über die signalisierte Dialogbereitschaft der Parteien in Norderstedt und moderierte den Diskussionsabend.
(Foto: TV-Sender "noa4")


Die vorhandenen Straßen in Norderstedt seien für einen Autobahnanschluss nicht geeignet, meint Jürgen Lange von der SPD. Maren Plaschnick von der GALiN führte aus, dass es ihr "schnurzpiepegal" sei, was Gemeinden wie Bönningstedt oder Wirtschaftsvertreter wollen. Ihrer Meinung nach wären ohnehin 90% der Verkehre innerörtlich.

SPD-Planungsexperte und Ausschussvorsitzender Jürgen Lange vertrat die Auffassung, dass Norderstedts Straßen den zusätzlichen Verkehr derzeit nicht aufnehmen könnten, da ein innerstädtisches Verkehrskonzept fehle. (Foto: TV-Sender "noa4")

SPD-Planungsexperte und Ausschussvorsitzender Jürgen Lange vertrat die Auffassung, dass Norderstedts Straßen den zusätzlichen Verkehr derzeit nicht aufnehmen könnten, da ein innerstädtisches Verkehrskonzept fehle. (Foto: TV-Sender "noa4")


Klaus-Peter Schroeder von der FDP ist eigentlich ein Autobahnbefürworter. Die Belastung in Garstedt sei bei der bisherigen Planung der CDU allerdings zu hoch, hier müsse nachgebessert werden. Ebenso sei der sechsspurige Ausbau der Autobahn zwingende Voraussetzung vor einem weiteren Autobahnanschluss.

Die Linken, vertreten durch EDV-Unternehmer Miro Berbig, glauben, das der Individualverkehr seine Spitze bereits erreicht hätte und ein Straßenausbau deshalb nicht mehr notwendig sei.

Die Linke, vertreten durch den EDV-Unternehmer und Fraktionsvorsitzenden Miro Berbig meinte, dass die Spitze des Individualverkehrs erreicht bzw. überschritten sei und daher kein Handlungsbedarf mehr für einen Autobahnanschluss bestehe.

Die Linke, vertreten durch den EDV-Unternehmer und Fraktionsvorsitzenden Miro Berbig meinte, dass die Spitze des Individualverkehrs erreicht bzw. überschritten sei und daher kein Handlungsbedarf mehr für einen Autobahnanschluss bestehe.


Präses Bernd Jorkisch klärte auf, dass die Zunahme des Schwerlastverkehrs die Prognosen für das Jahr 2015 bereits heute um mehr als 80% überschritten habe und bis auf weiteres mit keinem Rückgang zu rechnen sei.

"Man muss heute in wirtschaftlichen Regionen denken. Die Globalisierung fragt nicht, ob sie gewollt ist, sie ist da. Es gilt natürlich, Rücksichtnahme zu üben für Betroffene. Die Sorgen, Nöte und Probleme müssen aufgenommen werden, das ist gar keine Frage. Lärmschutz, Entlastung von Straßen, Ertüchtigung von Straßen, all das muss berücksichtigt werden. Wenn wir aber alle nur partiell denken, jeder für seine Kommune, dann hätten wir keine wirtschaftliche Entwicklung mehr. Wir müssen auch bereit sein, gewisse Belastungen vielleicht in Kauf zu nehmen, um die Gesamtsituation zu verbessern," argumentiert der IHK Präses.

IHK-Präses Bernd Jorkisch setzt sich für den Bau des Autobahnanschlusses ein. "Die Globalisierung fragt nicht, ob sie gewollt ist, sie ist da. Um weltweit bestehen zu können, müssen wir über den kommunalen Tellerrand hiausschauen," argumentiert der erfolgsgewohnte Unternehmer. (Foto: TV-Sender "noa4")

IHK-Präses Bernd Jorkisch setzt sich für den Bau des Autobahnanschlusses ein. "Die Globalisierung fragt nicht, ob sie gewollt ist, sie ist da. Um weltweit bestehen zu können, müssen wir über den kommunalen Tellerrand hiausschauen," argumentiert der erfolgsgewohnte Unternehmer. (Foto: TV-Sender "noa4")


Clubpräsident Jens Kahlsdorf: "Wir haben zusammenfassend im ersten Schritt sicher feststellen müssen, dass der Autobahnanschluss selbst so noch nicht umsetzbar ist, weil es für die Stadt Norderstedt im Moment kein tragfähiges Verkehrskonzept gibt. Ich würde mich freuen, wenn Politik und Verwaltung diesen Ball aufnehmen, um jetzt das zwingend notwendiges Konzept zügig zu erarbeiten."

Maren Plaschnick von der Grünen Alternativen Liste in Norderstedt (GALiN) ist es "schnurzpiepegal", was die umliegenden Gemeinden und die Wirtschaft denken. Für sie zählen einzig die Vorteile, die Norderstedt hätte. Sie will auf keinen Fall Natur der notwendigen Infrastruktur zuliebe opfern. (Foto: TV-Sender "noa4")

Maren Plaschnick von der Grünen Alternativen Liste in Norderstedt (GALiN) ist es "schnurzpiepegal", was die umliegenden Gemeinden und die Wirtschaft denken. Für sie zählen einzig die Vorteile, die Norderstedt hätte. Sie will auf keinen Fall Natur der notwendigen Infrastruktur zuliebe opfern. (Foto: TV-Sender "noa4")


Die von "noa4" in Norderstedt durchgeführte Umfrage zeigte, dass 57% der Zuschauer der Meinung sind, dass Norderstedt einen Autobahnanschluss benötigt.

Diese Umfrage, an der sich 1310 Norderstedter beteiligt haben ist natürlich nicht repräsentativ, zeigt aber deutlich, dass sich die Menschen mit der Verkehrssituation in Norderstedt auseinander setzen und eine Meinung dazu haben.

Der Fernsehsender "noa4" kam zu dem Ergebnis, dass nun die politisch Verantwortlichen aufgefordert seien, ein tragfähiges Verkehrskonzept für ganz Norderstedt auf den Weg zu bringen.

Der ALSTER BUSINESS CLUB will die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg förden. Mit seinen weit über 420 Mitgliedern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist er die erfolgreichste Wirtschaftsvereinigung der Stadt.


Sehen Sie den TV-Bericht zum ALSTER BUSINESS CLUB
mit dem Aufruf zur Umfrage: (Flash)


Sehen Sie hier das Umfrageergebnis der Zuschauerbefragung von "noa4": (Flash)


Lesen Sie den Artikel zum Autobahnanschluss vom Sonntags Anzeiger

IHK bohrt "dickes Brett"
Weitere Überzeugungsarbeit für Autobahnanschluss
Sonntags Anzeiger

Wirtschaft fordert weiter den A7-Anschluss Norderstedt-Mitte
Segeberger Zeitung

Wirtschaft fordert weiter den A7 Anschluss für Norderstedt Mitte
Kieler Nachrichten online

Lesen Sie, was die Presse sonst noch über den A.B.C. veröffentlicht.


Unternehmernetzwerk Hamburg Schleswig-Holstein

        © 2007- 2009 KAHLSDORF + PARTNER, Werbeagentur Hamburg