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Großer Empfang der A.B.C.-Delegation im Berliner Bundesministerium für Arbeit und Soziales: (v.l.n.r.) A.B.C.-Präsident Jens Kahlsdorf, Marina Kahlsdorf, Erster Stadtrat und Kulturdezernent a.D. Dr. Harald Freter, Ralph. J. Schnaars, Staatssekretär Franz Thönnes, Ernst Wessels, Bundesminister Olaf Scholz, A.B.C.-Präsident Leon van den Bergh, Maren van den Bergh, Dagmar Weidlich, Hans-Joachim Haessler, Kerstin Pommerenke, Martin Mau, Ullrich Pommerenke.
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Metropolregion Hamburg / Berlin. Beide haben ihre Wurzeln in Hamburg, jetzt trafen sie sich das erste Mal in Berlin. Der Präsident des Alster Business Club, Jens Kahlsdorf und der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz. Einen herzlichen Empfang mit großem Bahnhof erlebte die A.B.C.-Delegation im Berliner Bundesministerium in der Wilhelmstraße / Mauerstraße. Neben Olaf Scholz waren der Staatssekeretär Franz Thönnes, der Referatsleiter für Öffentlichkeitsarbeit Werner Höffken aus Bonn, der Referatsleiter Werner Müller sowie weitere Mitarbeiter des Ministeriums beim über zweistündigen Gespräch im "Kleisthaus" zugegen.
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Erster Gesprächspunkt war die Ausstellung "Auf Augenhöhe" des Künstlers Harald Brick, der ebenfalls zu dem Termin geladen wurde. Harald Brick hat Skulpturen von Berliner Obdachlosen angefertigt, um sie ins Zentrum unserer Gesellschaft zu stellen.
Präsident Kahlsdorf wusste anzumerken, dass in der Bundesrepublik derzeit ca. 950.000 Menschen obdachlos sind, ca. 100.000 illegale Einwanderer, der Rest seien ehemalige Unternehmer und Selbständige, die durch Konkurs durch das soziale Netz gefallen sind. Man sprach über eine mögliche Adaption in Hamburg oder Norderstedt der Ausstellung von Harald Brick über die von Stadtrat und Kulturdezernent a. D. Dr. Harald Freter gegründeten Künstleragentur Knoff Hoff.
Im nächsten Gesprächspunkt führte Minister Scholz aus, dass er sich den Mindestlohn auf die Fahne geschrieben hat. Die Bundesrepublik sei die fast einzige Industrienation, in der in vielen Bereichen noch keine Mindestlöhne umgesetzt würden, obwohl es bereits zu Zeiten der CDU-Mehrheiten verschiedene Gesetzesinitiativen wie das Entsendegesetz gibt. Menschen müssen in die Lage versetzt werden, dass sie ohne staatliche Unterstützung von ihrer Arbeit vernünftig leben können.
Auch die Künstlersozialabgabe wurde erneut angesprochen. Der Alster Business Club übergab hierzu eine weitere Petition an das Ministerium. Hier sei es schwierig, eine Änderung herbeizuführen, da 600 Parlamentarier im Bundestag sich parteiübergreifend einig seien, dass die Künstler durch die Künstlersozialkasse geschützt werden sollen. Gleichwohl wolle man in weiteren Gesprächen prüfen, wie man mittelfristig korrigierend agieren könne.
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Referatsleiter für Öffentlichkeitsarbeit Werner Höffken: "Das Gespräch mit dem Alster Business Club war sehr angenehm und zielführend. Wir haben hier im Ministerium viele Gesprächstermine mit Verbänden. Ich war zunächst verwundert, dass zu diesem Termin nicht nur Minister Scholz sondern auch seine Staatssekretäre und Referatsleiter vorgesehen waren. Die besondere Aufmerksamkeit dem Club gegenüber ist jedoch gerechtfertigt, da die Initiatoren bereits in kurzer Zeit sehr viel erreicht haben und wir als Ministerium im A.B.C. einen sehr interessanten Ansprechpartner sehen, der unsere Aktivitäten bereichern kann."
A.B.C.-Präsident Jens Kahlsdorf: "Der Alster Business Club ist im Berliner Regierungsviertel angekommen. Wir haben hier einen ganz aussergewöhnlichen Empfang erleben dürfen. Ich freue mich ganz besonders, dass Herr Scholz und Herr Thönnes sich für uns soviel Zeit genommen haben, obwohl im Bundestag heute fünf namentliche Abstimmungen stattgefunden haben, bei denen sie zugegen sein mussten. Der Dialog wird fortgesetzt. Herr Scholz und Herr Thönnes sind im Alster Business Club jederzeit herzlich willkommen."
Nach dem Empfang gab es ein vielfältiges Programm für die A.B.C.-Delegation abzuarbeiten. Am Abend lud Präsident Jens Kahlsdorf Wirtschaft und Politik zu einem Umtrunk beim Berliner Nobelitaliener Ternero ein, er hatte am 11. April Geburtstag.
Der Alster Business Club will die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg fördern. In Norderstedt ist er mit seinen über 300 Mitgliedern die erfolgreichste Wirtschaftsinteressensvertretung der Stadt.
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Diskutierten angeregt über Mindestlohn, Obdachlose, Künstlersozialabgabe und demografische Entwicklung: (v.l.n.r.) Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Franz Thönnes, A.B.C.-Präsident Jens Kahlsdorf, Bundesminister für Arbeit und Soziales und Jurist Olaf Scholz, A.B.C.-Präsident Leon van den Bergh |