Grote mit Verkehrsexperten beim ALSTER BUSINESS CLUB:
Autobahnanschluss gut für Region und Wirtschaft
Metropolregion Hamburg (ps). Wenn in Norderstedt polarisierende Themen diskutiert werden, fand zumeist ein Unternehmerstammtisch beim ALSTER BUSINESS CLUB statt. So auch vergangenen Donnerstag. Der A.B.C. titelte mit dem Thema: Braucht die Wirtschaft den Autobahnanschluss Norderstedt Mitte? Es referierten Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote, Verkehrsexperten Frank Hartmann und Andreas Köhler aus den Kreisen Segeberg und Pinneberg sowie Ministerialrat Torsten Conradt vom Verkehrsministerium des Landes Schleswig-Holstein.
Oberbürgermeister Grote: "Gern habe ich die Einladung des ALSTER BUSINESS CLUB sofort angenommen. Netzwerke wie der A.B.C. sind sehr wichtig für unsere Stadt. Es ist erstaunlich, wie schnell die Herren Kahlsdorf und van den Bergh den A.B.C. zu einer erfolgreichen angesehenen Institution in Norderstedt etabliert haben. Dabei ist die Außenwirkung in die Metropolregion Hamburg besonders positiv auch für die Stadt Norderstedt."
Clubpräsident Jens Kahlsdorf: "Die Durchführung unserer Veranstaltung war zunächst fraglich, da um 19 Uhr eine ernstzunehmende Bombendrohung einging und Herr Grote dadurch unabkömmlich war. Glücklicherweise war es ein Fehlalarm, so dass unser Clubabend fast pünktlich beginnen konnte." Alle Referenten nutzten den Abend zu einem Plädoyer für die Notwendigkeit der Verkehrsmaßnahme. Die anwesenden Geschäftsleute folgten den Ausführungen der vier mit Interesse. „Wenn alles gut läuft, können wir im übernächsten Jahr mit der Trassenplanung beginnen, die Zuführung zur Autobahn A7 ist noch nicht endgültig festgelegt, sie wird ungefähr mittig zwischen den Anschlussstellen Schnelsen-Nord und Quickborn verlaufen“, sagte Frank Hartmann, Leiter der Abteilung Räumliche Planung und Entwicklung des Kreises Segeberg. Oberbürgermeister Grote erinnerte an die Bürgerproteste vor vier Jahren. Schon damals sei die Verkehrsbelastung am Friedrichsgaber Weg unerträglich gewesen. Hier werde der neue Autobahnanschluss für Abhilfe sorgen.
Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote referierte beim ALSTER BUSINESS CLUB über den frisch beschlossenen Autobahnanschluss Norderstedt Mitte.
Ministerialrat Thorsten Conradt vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein erläuterte des Gesamtzusammenhang der Verkehrsinfrastrukturplanung und den Bundesverkehrswegeplan.
Ministerialrat Conradt gewährte einen Blick in das landesweite Verkehrskonzept. Durch die A20, die Elbquerung und den Ausbau der A7 zwischen Hamburg und Bordesholm sei die Region nun in einer strategisch exponierten Lage, besonders günstig für weitere Gewerbeansiedlungen.
Wie immer beim A.B.C., standen die Referenten nach den Vorträgen für weitere Gespräche zur Verfügung. Es wurde "genetzwerkt" bis in den frühen morgen.
Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote freute sich über die Einladung, beim ALSTER BUSINESS CLUB über den Autobahnanschluss berichten zu können.
Alster Radio 106!8 Rock´n Pop hat den Clubabend über mehrere Tage im Sender promotet. Klicken Sie auf das Logo und hören Sie den Funkspot
Frank Hartmann vom Referat Räumliche Planung und Entwicklung des Kreises Segeberg sowie Andreas Köhler, Referatsleiter Regionales Management und Europa aus dem Kreis Pinneberg stellten den Gesamtzusammenhang der Baumassnahme vor.
A.B.C.-Internet-Blitz-Umfrage:
Die Mehrheit der Wirtschaft will den BAB-Anschluss Norderstedt
Am kommenden Donnerstag veranstaltet der ALSTER BUSINESS CLUB wieder einen Clubabend, dieses Mal unter dem Motto: Braucht die Wirtschaft den Autobahnanschluss Norderstedt Mitte? Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote, zwei Vertreter aus den Kreisen Segeberg und Pinneberg sowie Ministerialrat Torsten Conradt vom Wirtschafts- und Verkehrsministerium des Landes Schleswig-Holstein haben ihre Teilnahme als hochkarätige Referenten zugesagt. Clubpräsident Jens Kahlsdorf: "Die Meinungen zu diesem in der Stadtvertretung gefällten Beschluss gehen auch bei uns im Club auseinander. Wir haben uns deshalb entschlossen, eine Internet-Blitz-Umfrage unter den Mitgliedern durchzuführen. Das Ergebnis zeigt, dass mein Abstimmverhalten als Stadtvertreter die mehrheitliche Auffassung der Clubmitglieder widerspiegelt, worüber ich mich natürlich sehr freue." 61,22% der ALSTER BUSINESS CLUB Mitglieder erachten den Autobahnanschluss als sinnvoll, 22,45% sind gegen den Autobahnanschluss, 16,33% sind noch unentschlossen. An der Umfrage haben sich 73,16% der Norderstedter Mitglieder beteiligt, bei allen Mitgliedern waren es 32,67%. Kahlsdorf kommentiert: "61% sind zwar eine komfortable Mehrheit, aber bei einem Fünftel Ablehnung sehe ich gleichwohl den Diskussionsbedarf. Der Anschluss polarisiert eben, besonders hier in Norderstedt. Das ist auch an der Umfragebeteiligung deutlich abzulesen. Während sich unsere Mitglieder aus Hamburg, Lübeck, Kiel, Flensburg und Niedersachsen kaum für den Anschluss interessieren, fühlten sich Dreiviertel unserer Norderstedter Mitglieder aufgefordert, ihre Meinung zu äußern." Der ALSTER BUSINESS CLUB will die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg fördern.